Georgien — Wiege des Weines und des Goldes

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Georgien ist das Land, in dem seit achttausend Jahren Wein in Tonamphoren vergraben wird und das Wort Gast heilig bleibt. Ein Land der Klippenklöster, der langen Tafeln, an denen der Trinkspruch eine literarische Gattung ist, der Gipfel, die im Kaukasus den Himmel berühren, und eines so alten Alphabets, dass es scheint, von Gottes Hand gezeichnet zu sein. Eine Reise durch Georgien durchquert fünf Welten: Tiflis mit seiner Altstadt aus Holzbalkonen; die gründenden Klöster von Mzcheta; die Familienweingüter von Kachetien; die alpine Pracht des Kasbek; und die subtropische Küste von Batumi. Zehn bis zwölf Tage genügen meist, um es zu verstehen — und es nicht mehr verlassen zu wollen.

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